Meine Bücher in der Staats- und Universtätsbibliothek Bremen

Februar 15, 2008 von rgrossmann

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1. Der Bremische Deichverband am rechten Weserufer : Geschichte, Rechtsgrundlagen, Aufgaben
/ Ruprecht Großmann. – Bremen : Hauschild, 2005

2. Landesverfaten vun de Free Hansestadt Bremen
/ Carl V. Scholz. – Leer : Schuster, 2004

3. SPD Ortsverein Lilienthal : 1903-2003 ; einhundert Jahre Politik vor Ort
/ Ruprecht Großmann. – Lilienthal, 2003

4. Gemeinschaftskommentar zum Sozialgesetzbuch : Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen
/ Ruprecht Großmann . – Neuwied [u.a.] : Luchterhand, 2002-

5. Gemeinschaftskommentar zum Schwerbehindertengesetz (GK-SchwbG)
/ Ruprecht Grossmann. – 2. Aufl. – Neuwied [u.a.] : Luchterhand, 2000

6. Das St.-Remberti-Stift : Bremens älteste soziale Siedlung im Wandel der Zeiten
/ Heike Großmann. – Lilienthal : Simmering, 1998

7. Der Teerhof in Bremen : Bremens Insel zwischen Altstadt und Neustadt
/ Christoph Dette. – Bremen : Hauschild, 1995

8. Arbeitsrecht
/ Ruprecht Großmann. – 9. Aufl. – Bonn : Stollfuß, 1995

9. Gemeinschaftskommentar zum Schwerbehindertengesetz (GK-SchwbG)
/ Ruprecht Großmann. – Neuwied [u.a.] : Luchterhand, 1992

10. Arbeitsrecht
/ Ruprecht Großmann. – 8. Aufl. – Bonn : Stollfuß, 1990

11. Der ehrenamtliche Richter in der Sozialgerichtsbarkeit : Handbuch für die Praxis
/ Ruprecht Grossmann. – Köln : Bund-Verl., 1989

12. Leitsätze zum bremischen Personalvertretungsgesetz
/ Ruprecht Grossmann. – 1. Aufl. – Bremen : Angestelltenkammer, 1988

13. Arbeitsrecht
/ Ruprecht Grossmann. – 7. Aufl. – Bonn : Stollfuss, 1986

14. Arbeitsrecht
/ Friedrich Schneider. – 6. Aufl. – Bonn : Stollfuß, 1982

15. Arbeitsrecht
/ Friedrich Schneider. – 5. Aufl. – Bonn : Stollfuß, 1980

16. Bremisches Personalvertretungsgesetz : Kommentar
/ Ruprecht Grossmann. – Neuwied [u.a.] : Luchterhand, 1979

17. Arbeitsrecht : [allgemeine Grundlagen, individuelles Arbeitsrecht, Arbeitsschutzrecht, kollektives Recht, Arbeitsgerichtsbarkeit
/ Friedrich Schneider. - 4. Aufl. - Bonn : Stollfuß Verl., 1976

18. Arbeitsrecht
/ Friedrich Schneider. - 2., erg. Aufl. - Bonn : Stollfuß, 1972

19. Arbeitsrecht : allgemeine Grundlagen, individuelles Arbeitsrecht, Arbeitsschutzrecht, kollektives Recht, Arbeitsgerichtsbarkeit
/ Friedrich Schneider. - Bonn : Stollfuß Verl., 1971

20. Das Streikrecht in der deutschen Seeschifffahrt
/ Ruprecht Grossmann. - 1. Aufl. - Bremen : Angestelltenkammer, 1969

21. Arbeitsrecht : system. Überblick mit Rechtsprechung
/ Ruprecht Grossmann. - Bremen : Angestelltenkammer, 1966

22. Die Arbeitnehmerkammern in der Rechtsordnung : ein Beitrag zur Frage der Rechtmässigkeit und Zweckmässigkeit von Arbeitnehmerkammern
/ Ruprecht Grossmann. - Bremen : [Selbstverl.], 1962

23. Das wechselseitige Verhältnis zwischen kollektivem und individuellem Arbeitsrecht bei der Begründung von Entgeltansprüchen im Rahmen des Arbeitsverhältnisses
/ Ruprecht Großmann. – Bremen : Angestelltenkammer, 1961

Meine Bücher bei Amazon

Februar 15, 2008 von rgrossmann

Hundertmal Kurt Hiller 1885-1985 von Kurt Hiller, Wolfgang Beutin, Ruprecht Großmann, und Klaus Hübotter von Konkret Literatur Verlag (Broschiert – 1985)

sgb.jpgArbeitsrecht von Ruprecht Großmann und Friedrich Schneider von Stollfuß (Taschenbuch – 1995) 4 Angebote ab EUR 7,50

SGBdigital: SGBdigital. SGB III. Sozialgesetzbuch III: Arbeitsförderung, Kommentar. Doppelbezug Printversion und CD-ROM: SGB III von Renate Daumann, Ruprecht Grossmann, Dietrich Hengelhaupt, und Wolfgang Noftz von Schmidt, Erich (Unbekannter Einband – 2. Dezember 2005) 1 Angebote ab EUR 999,00

Der ehrenamtliche Richter in der Sozialgerichtsbarkeit. Handbuch für die Praxis von Ruprecht Großmann, Gabriela Günter, und Ilona Krüger von Bund-Verlag GmbH (Broschiert – 1989)

Der Bremische Deichverband am rechten Weserufer von Ruprecht Großmann von Hauschild (Gebundene Ausgabe – 2005) Preis: EUR 98,00

Gemeinschaftskommentar zum Schwerbehindertengesetz (GK-SchwbG), m. CD-ROM von Ruprecht Großmann, Werner Schimanski, und Friedrich-Wilhelm Dopatka von Luchterhand (Hermann) (Gebundene Ausgabe – 2000) 1 Angebote ab EUR 90,00

Das St.-Remberti-Stift: Bremens älteste soziale Siedlung im Wandel der Zeiten von Ruprecht Grossmann und Heike Grossmann von Simmering, M (Taschenbuch – 1999) 6 Angebote ab EUR 8,99

Der Teerhof in Bremen. Bremens Insel zwischen Altstadt und Neustadt von Christoph Dette, Anke Grossmann, und Ruprecht Grossmann von Hauschild H.M. GmbH (Gebundene Ausgabe – 1995) 1 Angebote ab EUR 28,00

Bremisches Personalvertretungsgesetz von Ruprecht Großmann, Ronald Mönch, und Ulrich Rohr von Luchterhand Verlag GmbH (Gebundene Ausgabe – April 1988)

Leitsätze zum Bremischen Personalvertretungsgesetz von Ruprecht Grossmann, Ronald Mönch, und Ulrich Rohr (Gebundene Ausgabe – 1988) 1 Angebote ab EUR 32,00

Gemeinschaftskommentar zum Schwerbehindertengesetz (GK- SchwbG) von Ruprecht Großmann, Werner Schimanski, und Friedrich-Wilhelm Dopatka von Luchterhand Verlag GmbH (Gebundene Ausgabe – 1991)

Die Arbeitnehmerkammern in der Rechtsordnung von Ruprecht Grossmann von [Selbstverl.] (Unbekannter Einband – 1962)

Das wechselseitige Verhältnis zwischen kollektivem und individuellem Arbeitsrecht bei der Begründung von Entgeltansprüchen im Rahmen des Arbeitsverhältnisses von Ruprecht Grossmann von Angestelltenkammer (Unbekannter Einband – 1961)

Arbeitsrecht von Ruprecht Grossmann von Angestelltenkammer (Broschiert – 1966)

im-fall.jpgIm Fall der Fälle. Elf Beispiele zur Rechtserziehung. Schülerheft von Hans-Peter Füssel, Ruprecht Großmann, und Gerhard Hentschel von Klett Ernst /Schulbuch (Broschiert – Februar 1999)

 

Kurt Hiller und Braunschweig

Februar 15, 2008 von rgrossmann

von Harald Lützenkirchen


hiller1.jpgKurt Hiller

weitere Infos: http://www.hiller-gesellschaft.de

 

 

Kurt Hiller war mindestens einmal in Braunschweig gewesen. 1920 fand hier die Hauptversammlung der Deutschen Friedens-Gesellschaft statt.
Bereits in den Jahrbüchern “Das Ziel” 1916 und 1918 hatte Hiller pazifistische Gesinnung gezeigt.
Im Frühjahr 1920 wurde er Mitglied der DFG und Delegierter der Ortsgruppe Berlin auf dem Pazifisten-Kongreß in Braunschweig vom 30.Sept. bis 3.Okt. 1920.
Tagungsort war das Park-Hotel, in der Innenstadt am Steinweg, nahe beim Staatstheater.
Im 2. Weltkrieg wurde esI zerstört, konnte aber noch bis 1961 als Hotel dienen, ehe es zugunsten von Wohnhäusern abgerissen wurde.
An zwei Abenden fanden öffentliche Versammlungen statt, die mit jeweils mehr als 1000 Personen gut besucht waren.
Sonntags Vormittags gab es eine Sitzung der Kongreßteilnehmer im großen Saal des alten Rathauses.
Hiller hielt auf dem Kongreß seine Rede “Linkspazifismus”. Darin fordert er die Abschaffung der Wehrpflicht, da niemand aufgrund des von Hiller postulierten Selbstbestimmungsrechts gezwungen werden dürfe, sein Leben zu opfern. Demgegenüber forderten die herkömmlichen Pazifisten völkerrechtliche Maßnahmen zur Friedenssicherung. Somit war Hillers Forderung nach Abschaffung der Wehrpflicht und der Reichswehr radikal.
Der Publizist und Politiker Harry Graf Keßler notierte dazu in seinen Tagebüchern: “Hillers Dienstverweigerungsresolution hat alles gegeneinandergehetzt. Fast wäre die Friedensgesellschaft auseinandergeflogen.”
Ferner deutet der Titel der Rede “Linkspazifismus” an: Verknüpfung von Pazifismus und Sozialismus, die Hiller später in der Gruppe Revolutionäerer Pazifisten noch deutlicher machte: Sozialismus führe zu sozialer Gerechtigkeit, sodaß keine Kriege aus wirtschaftlichen Gründen mehr geführt würden.
Hillers mit der Rede eingebrachte Resolution fand nicht die Mehrheit auf dem Kongreß, aber der gedankliche Boden war bereitet und ein Jahr später gab es eine Mehrheit für diese Resolution.
Der österreichische Pazifist Alfred H. Fried, Friedens-Nobelpreisträger 1911, schrieb über den Braunschweiger Kongreß in der Zeitschrift “Die Friedens-Warte”:
“So angenehm und genußreich der Aufenthalt in dieser historisch und architektonisch so anziehenden Stadt auch gewesen, so anheimelnd in landschaftlicher Beziehung Braunschweig auch war, erscheint es doch wünschenswert, daß die künftigen Kongresse in Städten abgehalten werden, die mehr im Zentrum des Weltgeschehens liegen. Es ist notwendig, daß sich die Arbeiten einer solchen Zusammenkunft sichtbarer vor dem Lande und der Welt abspielen. Auswärtige Presse war in Braunschweig mit einer Ausnahme überhaupt nicht vorhanden.”
Im folgenden Jahr fand der Deutsche Pazifistenkongreß dann in Bochum statt.
Hillers Rang als Pazifist war 1920 mit dieser Rede begründet worden, und so hatte er immer eine gute Erinnerung an Braunschweig.

Ein anderer Berührungspunkt mit Braunschweig:
In dieser Stadt wurde 1898 der Schriftsteller und Übersetzer Ernst Sander geboren, welcher 1976 starb.
Hauptsächlich wurde er bekannt als Übersetzer der Werke Balzacs und Flauberts.
Mit ihm war Hiller schon um 1917 bekannt geworden durch den Verleger Paul Steegemann.
Nach Jahrzehnten nahm Hiller den Kontakt 1956 wieder auf, nachdem er eine Schrift Sanders gelesen hatte. Sander war ein unpolitischer Schriftsteller, trotz Kenntnis der politisch engagierten “Ziel”-Jahrbücher Hillers.
Immerhin hatte Sander Zivilcourage; nach eigener Aussage wurde er 1942 vom Hauptmann d.R. zum Infanteristen degradiert, wegen eines Schüttelreims, der da lautet:
“Mich wird man noch den großen Schüttler heißen,
Wenn alle Leute längst auf Hitler sch….”
Hiller hatte nun Sanders Geschichte “Eine jüdische Mutter” gelesen, war auch ergriffen davon, aber sein Einwand lautet:
“Es genügt nicht, hinterher das Grauenvolle mit dichterischer Kunst klagend zu konterfeien; wichtiger wäre, es vorher realiter zu verhindern. Dieser Aufgabe (der destruktiv- und konstruktiv-politischen) weicht Ihr Schöngeister aus und werdet so zu Mitschuldigen. Ihr malt die Hölle, statt sie zu löschen.”
Mit diesem Vorwurf endet der Briefwechsel.
Obwohl Ernst Sander damals im Badischen lebte, gelangte sein Privatarchiv nach Braunschweig zurück, und so findet man heute im hiesigen Stadtarchiv 1 Brief und 3 Postkarten Kurt Hillers als Originale.


Das Treffen in Braunschweig

Februar 15, 2008 von rgrossmann

von Harald Lützenkirchen

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Foto: Heidi Egbering

weitere Infos: http://www.hiller-gesellschaft.de

 

 

Die diesjährige JHV der Gesellschaft fand am 3. November 2007 statt, in Braunschweig im Konferenz-Center der Volkswagen-Leasingbank, Financial Services AG, Gifhorner Straße.

18 Mitglieder/Gäste fanden sich im Konferenzraum ein, nachdem sie sich vorher bei einem Imbiss gestärkt hatten.

Der 2. Vorsitzende Dr. Harald Lützenkirchen (Neuss) referierte über Kurt Hillers Beziehungen zu Braunschweig, wobei er auf Hillers Rede “Linkspazifismus” auf dem Deutschen Pazifistenkongreß 1920 in Braunschweig verwies. Ferner hatte Hiller Kontakt zum 1898 in Braunschweig geborenen Schriftsteller und Übersetzer Ernst Sander; die Briefe Hillers an Sander befinden sich heute im Stadtarchiv Braunschweig.

Der 1. Vorsitzende Dr. Till Böttger (Leipzig) stellte den soeben erschienenen Band 3 der Schriften der Hiller-Gesellschaft vor und ging inbesondere auf den enthaltenen vollständigen Briefwechsel zwischen Hans Wollschläger und Hiller ein.

Dr. Ruprecht Großmann (Bremen) war als Jurist prädestiniert dafür, über die Aktualität der vor 100 Jahren von Hiller aufgestellten Rechtspostulate zu referieren. Die liberalen Elemente des heutigen Strafrechts habe Kurt Hiller anno 1907 mit entwickelt.

Dr. Rolf von Bockel (Hamburg) kündigte an, in seinem Verlag Anfang 2008 Hillers Buch “Das Recht über sich selbst” von 1908 als Reprint herauszugeben.

Michael Buchholz (Halle, Westfalen) referierte über sein Dissertations-Projekt, das dem Geistes- und Naturwissenschaftler Max Steiner gewidmet ist, dessen Nachlassschriften Hiller 1912 herausgegeben hatte.

Schliesslich übergab Dr. Ruprecht Großmann an Dr. Harald Lützenkirchen für das Archiv der Gesellschaft einen Ordner mit Briefen Hillers und anderen Materialien aus seiner Zeit als Schriftführer des von Hiller geleiteten “Neusozialistischen Bundes”.

Peter Masuch wird Präsident des Bundessozialgerichts in Kassel

Februar 15, 2008 von rgrossmann

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Peter Masuch, Richter am Bundessozialgericht, wurde heute mit Wirkung zum 1. Januar 08 zum Präsidenten des Bundessozialgerichts (BSG) ernannt. Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Olaf Scholz, hat am 18. Dezember 2007 in Kassel im Rahmen der feierlichen Amtsübergabe die Ernennungsurkunde überreicht, die der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskabinetts ausfertigte. Der 1951 geborene Peter Masuch wird damit Nachfolger von Gerichtspräsident Dr. h.c. Matthias von Wulffen, der mit Erreichen der Pensionsgrenze in den Ruhestand tritt.

Nach seiner Tätigkeit am Landessozialgericht Bremen wurde Peter Masuch 1996 zum Richter am Bundessozialgericht ernannt. Zuletzt gehörte er als Stellvertretender Vorsitzender dem 7. und 8. Senat an, die für die Bereiche Arbeitsförderung, Sozialhilfe und Asylbewerberleistungsrecht zuständig sind.